
Real Art Experience
Wenn Farbe, Körper und Fotografie zu einem gemeinsamen Kunstwerk werden.
Der Zyklus Real Art Experience entstand ab 2020 aus einer einfachen Frage: Was passiert, wenn nicht das Foto den Ausgangspunkt bildet, sondern ein gemaltes Kunstwerk?
Am Anfang stand deshalb nie die Kamera. Zunächst entstanden großformatige Leinwände. Ich nenne diesen Prozess bewusst nicht Malerei, sondern „mit Farben spielen“. Ohne festen Plan entwickelte sich über Tage hinweg ein Zusammenspiel aus Farben, Strukturen und Emotionen, bis die Leinwand für mich ihren eigenen Charakter gefunden hatte.
Erst danach begann die fotografische Arbeit.
Für jede Leinwand suchte ich einen Menschen, dessen Persönlichkeit und Geschichte mit dem entstandenen Werk harmonierte. Mich interessierten keine perfekten Inszenierungen, sondern Charaktere. Menschen, deren Ausstrahlung den Bildern eine zusätzliche Ebene verleihen konnte.
Die bemalte Leinwand wurde zum Hintergrund und gleichzeitig zum Bestandteil der Fotografie. Die Modelle legten sich auf die Leinwand, verschmolzen mit ihr. Aus Körper, Farbe und Fotografie entstand ein neues Werk – keines der Elemente stand dabei für sich allein.
Die ausgewählten Fotografien wurden anschließend als großformatige Ausstellungswerke auf Alu-Dibond produziert.
Im Laufe der Jahre entwickelte sich Real Art Experience zu einer Ausstellungsserie mit Präsentationen im In- und Ausland. Aus einzelnen Arbeiten entstanden später hochwertige Editionen und Sonderdrucke, die es ermöglichen, ausgewählte Werke dieses Zyklus auch außerhalb des Ausstellungsraumes zu erleben.
Die Originalwerke bleiben einzigartige Momentaufnahmen eines kreativen Prozesses. Die Editionen tragen diese Geschichte weiter und machen sie für Kunstinteressierte und Sammler zugänglich.
Editionen aus Real Art Experience. Einige Arbeiten sind als hochwertige Editionen und Sonderdrucke erhältlich.

Der neue Wiener Aktionismus
"Es geht nicht um das Bild, das irgendwann an der Wand hängt. Es geht um das, was geschieht, während das Bild entsteht."
Der Wiener Aktionismus der 1960er- und 1970er-Jahre hat die Kunst nachhaltig verändert. Nicht das fertige Werk stand im Mittelpunkt, sondern die Handlung, die Emotion und der kreative Prozess. Kunst wurde zum Erlebnis.
Diese Haltung hat mich über viele Jahre begleitet und inspiriert. Nicht mit dem Ziel, eine historische Kunstbewegung fortzuführen oder ihre Werke zu wiederholen. Vielmehr verstehe ich den Neuen Wiener Aktionismus als meinen eigenen zeitgenössischen Zugang zu diesen Gedanken.
Ich lasse mich vom Wiener Aktionismus inspirieren und entwickle daraus eine eigenständige künstlerische Haltung, die Fotografie, Farbe, Performance, Musik, Bewegung und Begegnung miteinander verbindet. Mich interessiert der Moment, in dem Kunst entsteht – nicht erst das fertige Werk.
Wenn Menschen gemeinsam kreativ werden, wenn Farbe, Körper, Musik und Emotion aufeinandertreffen, entstehen einzigartige Augenblicke. Das Bild ist dabei nicht das Ziel, sondern die sichtbare Erinnerung an diesen Prozess.
Kunst darf wieder geschehen. Sie darf überraschen, herausfordern und verbinden. Sie muss nicht immer bequem sein, aber sie sollte ehrlich sein und Menschen berühren.
Der Neue Wiener Aktionismus ist deshalb kein Stil und keine Technik. Er ist eine Einladung, Kunst als lebendigen Prozess zu erleben – offen, experimentell und ohne die Grenzen traditioneller Kunstformen.

a tribute to nitsch
"Ich werde Hermann Nitsch vielleicht nie ganz verstehen, aber ich kann seine Emotionen beim Erschaffen seiner Werke nachempfinden."
Die Serie A Tribute to Nitsch entstand nicht aus dem Wunsch, Hermann Nitsch zu kopieren oder seine Kunst neu zu interpretieren. Sie entstand aus dem Bedürfnis, seinem künstlerischen Denken näherzukommen.
Hermann Nitsch war einer der bedeutendsten Vertreter des Wiener Aktionismus. Seine Arbeiten polarisierten, wurden bewundert, kritisiert und oft missverstanden. Doch unabhängig davon, wie man zu seinen Werken steht, bleibt eines unbestritten: Für Nitsch war nicht das fertige Bild entscheidend, sondern der Prozess, die Handlung und die Emotion, die während des Erschaffens entstanden.
Genau dieser Gedanke wurde zum Ausgangspunkt meiner eigenen Arbeit.
Im Jahr 2016 entstand gemeinsam mit Enya Rock eine Fotoserie, die sich mit Aktionismus, Körper, Farbe und Ausdruck auseinandersetzt. Nicht als Nachstellung historischer Aktionen, sondern als persönliche Annäherung an eine Kunstform, die bis heute fasziniert und provoziert.
Es ging nie darum, Schock zu erzeugen. Es ging darum, Emotion sichtbar zu machen. Farbe wurde zum Ausdruck innerer Zustände, der Körper zum Träger einer Geschichte und die Fotografie zum Medium, das diesen flüchtigen Moment festhält.
Erst viele Jahre später begann diese Serie ihre eigentliche Reise. Aus den Fotografien entstanden großformatige Originalwerke, Ausstellungen und schließlich eine Ausstellungstour. Drei Arbeiten durfte ich dem Nitsch Museum übergeben – ein Moment, der dieser sehr persönlichen Serie eine besondere Bedeutung verlieh.
Für mich ist A Tribute to Nitsch keine Hommage an einzelne Werke, sondern an eine Haltung. An die Freiheit, Kunst nicht nur als fertiges Objekt zu verstehen, sondern als Erlebnis, als Handlung und als Begegnung mit den eigenen Gedanken.
Begleiten Sie diesen Weg mit offenem Blick. Entdecken Sie die Originalwerke dieser Serie und ihre Geschichte. Ausgewählte Arbeiten sind zudem als Editionen erhältlich und tragen den Gedanken dieser Werkreihe über den Ausstellungsraum hinaus weiter.

Wahn & Sinn
Wann wird aus einer Idee Kunst? Und wann wird aus Kunst ein Teil des eigenen Lebens?
Wahn & Sinn ist kein klassisches Buch. Es ist auch keine reine Fotoserie und keine gewöhnliche Ausstellung. Es ist ein Projekt, das über viele Jahre gewachsen ist und unterschiedliche Ausdrucksformen miteinander verbindet.
Fotografie, Malerei, Texte, Gedanken, Begegnungen und persönliche Erfahrungen verschmelzen zu einem Werk, das sich nicht in eine einzelne Kategorie einordnen lässt. Jeder neue Gedanke kann zum Ausgangspunkt eines Bildes werden. Aus einem Bild entsteht eine Geschichte. Aus einer Geschichte entwickelt sich eine Ausstellung. Und manchmal wird daraus wieder ein neues Bild.
Der Titel Wahn & Sinn beschreibt genau diesen Spannungsraum. Zwischen Vernunft und Intuition. Zwischen Kontrolle und Kreativität. Zwischen dem Wunsch, alles erklären zu wollen, und der Erkenntnis, dass Kunst oft dort beginnt, wo Erklärungen enden.
Viele Arbeiten dieses Projekts erzählen keine fertigen Geschichten. Sie laden dazu ein, eigene Gedanken zu entwickeln und persönliche Bedeutungen zu entdecken. Jeder Betrachter erlebt Wahn & Sinn auf seine eigene Weise.
Im Laufe der Zeit entstand daraus weit mehr als eine Sammlung von Bildern. Wahn & Sinn wurde zu einem offenen Gesamtkonzept aus Kunst, Literatur, Fotografie und Ausstellung. Es wächst mit jeder neuen Idee weiter und entwickelt sich ständig neu.
Die hier gezeigten Originalwerke und Werkzyklen sind einzelne Kapitel dieser fortlaufenden Geschichte. Ausgewählte Arbeiten erscheinen zudem als Editionen und Sonderauflagen, um die Gedanken dieses Projekts auch außerhalb der Ausstellungen weiterleben zu lassen.
Vielleicht ist Wahn & Sinn deshalb nie wirklich abgeschlossen.
Vielleicht soll es das auch gar nicht sein.

MARLÉN
Reflexionen einer Muse
"Ich war gerade total fern und fühle mich dennoch so nahe." — Marlén
Manche Geschichten werden geschrieben.Andere entstehen. Marlén gehört zur zweiten Art.
Was als Idee für einen Roman begann, entwickelte sich Schritt für Schritt zu einem künstlerischen Gesamtkonzept. Aus Texten wurden Fotografien. Aus Fotografien entstanden Inszenierungen. Aus einzelnen Szenen entwickelte sich eine Kunstaufführung, in der Literatur, Bildkunst, Musik und Performance zu einer gemeinsamen Erzählung verschmelzen.

Doch im Mittelpunkt steht nicht die Geschichte allein. Im Mittelpunkt steht Marlén.
Sie ist Muse, Inspiration und zugleich eigenständige Persönlichkeit. Sie bewegt sich zwischen Realität und Fiktion, zwischen Nähe und Distanz. Mal scheint sie greifbar, im nächsten Moment entzieht sie sich wieder jedem Versuch, sie vollständig zu verstehen.
Gemeinsam mit Laurin entsteht eine Welt aus Blicken, Gedanken und unausgesprochenen Gefühlen.
Marlén erzählt von Inspiration, Vertrauen und der Suche nach dem, was zwischen den Bildern geschieht. Nicht jede Szene beantwortet eine Frage. Manche öffnen erst den Raum für eigene Gedanken.
Aus diesem Projekt entstand weit mehr als ein Buch. Marlén ist Roman, Bildserie und Kunstaufführung zugleich. Jede dieser Ausdrucksformen erzählt dieselbe Geschichte auf ihre eigene Weise und eröffnet neue Perspektiven auf dieselben Figuren.
Vielleicht liegt genau darin der Gedanke von Wahn & Sinn.
Eine Geschichte endet nicht mit der letzten Seite eines Buches.
Sie lebt weiter.
In Bildern.
In Begegnungen.
Auf der Bühne.
Und in den Gedanken der Menschen, die bereit sind, sich auf sie einzulassen.

The Real NFT
Ein Teil von einem Ganzen, das Real NFT. Alle reden über NFT´s, auch ein Werk von Gustav Klimt wurde digitalisiert und in unzählige Teile digital zerschnitten. So können viele einen digitalen Anteil an dem Werk erwerben.
Ich bin einen Schritt weiter gegangen, ich habe ein reales meiner Werke in 231 Teile zerschnitten, jeden Teil einzeln gerahmt mit einer Teilnummer und einem Echtheitszertifikat versehen.
Ein Foto das ich noch nie gezeigt habe soll sich nun unter vielen Menschen verteilen um vielleicht irgendwann in 5, 10, 20 oder 100 Jahren wieder zu einem Ganzen zusammengesetzt zu werden.
Dieses NFT ist für alle erschwingliche , ein Teil kostet lediglich EUR 35,-, es ist gerahmt, zertifizert und signiert.























